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 Lexikon der Aquakulturtechnik

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Zweistoffdüsen

Zweistoffdüsen werden zur Gasdispergierung (® Belüftung, ® Sauerstoffeintrag) bzw. zum Mischen von Flüssigkeit (Wasser) und Gas (Sauerstoff/Luft) eingesetzt.

Die Zweistoffdüse besitzt einen Einlass für den Treibstrom (Wasser), einen Einlass für den Saugstrom (Luft/Sauerstoff) und einen Auslass für den Gemischstrom. Wird Wasser mittels einer Pumpe (Kreiselpumpe) kontinuierlich in den Einlass gepumpt, wird die automatisch Umgebungsluft angesaugt (Unterdruck) und in der Mischstrecke mit dem Wasser vermischt. Das Luft/Wasser (Gemischstrom) verlässt über den Auslass die Düse. Die Vorteile der Zweistoffdüse sind die Erzeugung von relativ feinen Primärblasen (Luftblasen), die Verstopfungsfreiheit und eine einfache Regelung der Sauerstoffzufuhr.

Wird das Gas (Luft) mittels Unterdruck angesaugt spricht wird von Ejektoren gesprochen, wird es mit Überdruck zugeführt bzw. eingepresst von Injektoren.

 

 
 




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