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Lexikon
der Aquakulturtechnik
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Wirbelbettverfahren
Das
Wirbelbettverfahren, auch Fließbettverfahren genannt, wird u. a. in der
Abwassertechnik zur
® Abwasserreinigung (aerobes und anaerobe Variante)
eingesetzt.
In einem Reaktor wird ein Füllkörper als Trägermaterial für die
Mikroorganismen verwendet (® Biofilmverfahren), welches gleichmäßig über das Reaktorvolumen
verteilt ist. Als Trägermaterial werden hauptsächlich nicht zu schwere
Granulate im Kornbereich von 1...4 mm Durchmesser aus Kunststoff, Sand, Blähton, Bims und Aktivkohle eingesetzt. Mittels einer Aufwärtsströmung
werden die Teilchen (Trägermaterial) in Schwebe gehalten - es entsteht
ein Wirbelbett.
In der Aquakultur wird die aerobe Variante des Wirbelbettverfahrens
angewendet. Die maximale Nitrifikationsleistung wird mit 0,43 g
N/m² *d bei 2 mg NH4-N/L Ablauf angegeben
Die anaerobe Variante des Wirbelbettverfahren, u. a. das sogenannte USAB-Verfahren (Upflow Anaerobic Slugde Blanket) oder auch
Schlammbettverfahren, wird hauptsächlich in der industriellen
Abwasserreinigung eingesetzt (Papierverarbeitung, Zuckerherstellung).
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