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Lexikon
der Aquakulturtechnik
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Wasserhärte
Natürliches Wasser enthält Kalzium-
und Magnesiumsalze. Die wichtigsten dieser Salze sind Kalziumhydrogenkarbonat [Ca(HCO3)2] und Kalziumsulfat (CaSO4). Ein an
Kalziumsalzen reiches Wasser wird als ,,hart", ein kalziumsalzfreies
oder -armes Wasser als ,,weich" bezeichnet. Gemessen wird sie in °dH,
Grad deutscher Härte Ein Härtegrad entspricht 10 mg Kalzium- (CaO) oder
Magnesiumoxid pro Liter Wasser. Dies entspricht 7,19 mg Ca2+
bzw. 4,34 mg Mg2+. Als Maßeinheit für die Angabe der Härte
hat sich auch die Bezeichnung mmol/L durchgesetzt. Die Wässer werden wie
folgt unterteilt:
Gesamthärtestufen:
|
0.....4o
dH |
sehr weich |
|
4.....8o
dH |
weich |
|
8...12o
dH |
mittelhart |
|
12...18o
dH |
ziemlich hart |
|
18...30o
dH |
hart |
|
über 30o
dH |
sehr hart |
Die Gesamthärte
setzt sich zusammen aus der
temporären und
permanenten Härte. Die
temporäre Härte setzt sich zusammen aus Kalzium- und Magnesiumhydrogenkarbonat, welche beim Erhitzten verschwinden, da die
Salze in unlösliche Carbonate zerfallen: Ca(HCO3)2
®
CaCO3¯
+ H2O + CO2.
Die permanente Härte besteht aus den restlichen
Kalzium- und Magnesiumionen und Sulfate, welche sich beim
Erhitzten nicht verändern.
Zur Enthärtung (Entfernung von Ca2+ und
Mg2+) wird in großindustriellen Anlagen fast ausschließlich
®
Ionenaustauscher
verwendet.
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