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Lexikon
der Aquakulturtechnik
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Wasser
Wasser ist die häufigste molekulare Substanz der
Erdoberfläche (1,38.1018t). Ohne Wasser ist Leben
oder industrielle Produktion auf der Erde nicht möglich. Das
Basismolekül des Lebens, die Desoyribonucleinsäure, wird durch
Wasserentzug denaturiert. Der Anteil des Wassers am menschlichen Körper
beträgt ca. 60%. Für diverse Industriezweige ist Wasser Betriebsmittel,
Rohstoff und Transportmedium gleichermaßen.
Für den Zustand und das Verhalten von aquatischen Systemen
ist es von entscheidender Bedeutung, das Wasser seine größte Dichte bei
einer Temperatur von 3,98 °C erreicht (Dichtemaximum für Süßwasser bei
3,98 °C, für Meerwasser bei -1,33 bis 3,98 °C je nach
Salzgehalt). Die Folge dieser Dichteanomalie
des Wassers besteht darin, dass natürliche Gewässer im Winter aufgrund
der verscheiden temperierten und damit verschieden dichten
Wasserschichten im Winter von oben nach unten gefrieren. Gleichzeitig
verhindert das warme Tiefenwasser das völlige Durchfrieren des
Wasserkörpers. Dadurch genießen Organismen von Seen und Teichen einen
ausreichenden Kälte bzw. Überlebensschutz.
Wasser hat eine hohe Wärmekapazität. Bei der Abnahme einer bestimmten
Wärmemenge ensteht eine relativ geringe Temperaturänderung (Äquator -
Polargebiete ? 30 K).
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