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Lexikon der Aquakulturtechnik

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Ultraviolette Strahlung

Als Ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) wird die im elektromagnetischen Spektrum jenseits vom Violett liegende kurzwellige Strahlung (5...400nm) genannt.

In der Wassertechnik wird UV-Strahlung zur Entkeimung (® Desinfektion) eingesetzt. Bei einer Wellenlänge von 253,7 nm (UV-C-Strahlung) wird ca. 85% der Strahlung von dem Zellkern absorbiert und so der Stoffwechsel im Zellkern und die Fortpflanzung unterbunden. Hierbei werden ® Viren, ® Bakterien, Hefen, Schimmelpilze werden abgetötet. Für eine effektive Entkeimung mit UV-Strahlung ist die Bestrahlungsstärke  B und Bestrahlungszeit T von Bedeutung. Hieraus errechnet sich die erforderliche UV-Dosis D (D = B x T).

UV-Strahlung ist schädlich für die Haut und die Augen. Es sollte nicht ungeschützt in UV-Licht geschaut werden, auch die Haut ist zu bedecken. Die UV-Strahlung bei 254 nm ist abschirmbar durch normales Glas, transparenten Kunststoff und durch praktisch alle undurchsichtigen Materialien.

 

 
 




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