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Lexikon
der Aquakulturtechnik
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Schwebnetz
Schwebnetze werden zum Fang von
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pelagischen Fische
eingesetzt. Es gibt verschiedene Arten von Schwebnetzen u. a.
Kiemennetze und Dreiwandnetze:
Kiemennetze
Die Fische bleiben mit ihren Kiemen in den Maschen hängen. Kleinere
Fische können durch die Maschen hindurch schwimmen. Die Größe der Maschen
ist festgelegt.
Verankerte
Stellnetze
Diese Netze
werden auf den Meeresgrund gestellt und verankert. Mit Hilfe von
Schwimmern und Bleigewichten werden sie senkrecht im Wasser gehalten.
Stellnetze können mehrere Kilometer lang sein.
Treibnetze
Treibnetze schwimmen
wie ein Vorhang im Wasser. Damit werden Fische gefangen, die sich frei
im Wasser bewegen (Sardinen, Heringe, Thunfische, Tintenfische...)
®
pelagischen Fische.
Diese Netze werden meistens am Abend ausgelegt und am nächsten Morgen
eingeholt. Manchmal bleiben auch andere Meeresbewohner in diesen Netzen
hängen. Schildkröten, Delfine oder Meerschweine, die nicht unter Wasser
atmen können, gehen dadurch zugrunde. Deshalb dürfen diese Treibnetze
seit dem 1. Januar 2002 in den Gewässern der Europäischen Union nicht
mehr verwendet werden.
Dreiwandnetze
Diese Netze bestehen aus drei Maschenwänden. Sobald ein Fisch in einer
der Wände hängen bleibt, bildet sich eine Art Tasche und hält ihn
gefangen.
Gemäß
EG-Verordnung aus dem Jahre 1992 ist die Verwendung von großflächigen
Treibnetzen über 2,5 km Länge verboten. Am 1. Januar 2002 ist auch das
Verbot der Verwendung von kleinen Treibnetzen bis zu einer Länge von 2,5
km in Kraft getreten; ausgenommen ist lediglich die Treibnetzfischerei
auf Lachs in der Ostsee. Das Verbot gilt für das gesamte EU-Meer (auch
für Schiffe aus Drittländern) und außerdem für EU-Schiffe in
internationalen und Drittlandsgewässern. (aus
®
Tierschutzbericht 2003)
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