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Lexikon
der Aquakulturtechnik
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Stör
Störe (lat. Acipenseridae) gehören zu
den störartigen Fischen mit in 5 Reihen angeordneten
Hautknochenplatten. Das Maul ist vorstreckbar an der
Unterseite der spitz vorspringenden Schnauze gelegen. Vor
dem Maul befinden sich 4 Bartfäden in einer Reihe. Die Störe
sind Meeresfische der nördlichen Hemisphäre, die zum Laichen
in die in die großen Flüsse aufsteigen. Das Fleisch
der Störe ist wohlschmeckend, der Rogen wird zu Kaviar
verarbeitet.
Den besten Kaviar - den Beluga-Kaviar
- liefert der Hausen (Acipenser huso). Der
Hausen kann bis zu 9 m lang und 1,5 t schwer werden. Er
kommt im Kaspischen Meer und im Mittelmeer vor. Ein Stör mit
einem Gewicht von 210 kg liefert etwa 45 kg Kaviar, ein
Hausen von 1230 kg Gewicht sogar bis zu 250 kg. Das sind
allerdings seltene Ausnahmen. Heute werden am Kaspischen
Meer durchschnittlich 15-18 kg schwere Störe gefangen, die
3-4 kg Kaviar einbringen. Der Hauptlieferant des Kaviars ist
der Atlantische Stör.
Der Stör (Acipenser sturio) kommt in der Nord-
und Ostsee, im Mittelmeer und im Atlantik vor. Er kann bis
zu 3 m lang und 200 kg schwer werden. Er ist kleine Fische,
Muscheln, Weichtieren, Ringelwürmern, Garnelenund andere
Bodentiere.
Der bis zu 1m lange Sterlet (Acipenser ruthenus)
ernährt sich hauptsächlich von Wasserinsekten und ist ein
Bewohner des Schwarzen und Kaspischen Meeres und der Ostsee.
Der Waxdick (Acipenser güldenstaedti),
auch
Donau-Stör genannt, bewohnt
das Kaspische Meer und kann eine Länge von 2 m erreichen. Er
liefert den Malossol-Kaviar.
In der Aquakultur wird
der Stör seit etwa zehn Jahren in Südwestfrankreich
gezüchtet.
Bei den in Deutschland gezogenen Störarten handelt es such
zum Beispiel um original Hausen (Beluga), die Kreuzung
Bester (Kreuzung Beluga/Sterlet) und den sibirischen
Stör.
Ein weiterer im Handel erhältlicher Stör ist der
Amerikanischer Stör
(Aciopenser transmontanus)
Weitere Informationen:
-
Störe
- Überblick der
Störarten
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