Lebensgemeinschaft der
im Wasser schwebenden Organismen in der Freiwasserregion (Pelagial)von ®Gewässern.
Unterschieden wird zwischen Zooplankton (Tiere) und Phytoplankton
(Pflanzen, Algen). Plankton hat eine große Bedeutung für die Ernährung
der Fische. Viele Fische (auch einige Wale) sind ausschließlich
Planktonfresser. Die Diatomeen (® Kieselalgen)
sind im Phytoplankton die zahlreichsten Lebewesen. Eine weitere Gruppe
im Phytoplankton sind die ®
Dinoflagellaten.
Die Phytoplanktonorganismen nutzen das Sonnenlicht mittels Photosynthese
zur Nährstoffsynthese. Das Phytoplankton ist das erste Glied im Wasser
der meisten Nahrungsketten. Es dient dem Zooplankton als Nahrung.
Die Massenentwicklung
von pflanzlichen Plankton (z. B. ®Blaualgen) wird als
Wasserblüte oder
Algenblüte bezeichnet. Auslöser für die Algenblüte ist meist eine
erhöhte Nährstoffzufuhr (z.B. Phospate) und hohe Lichteinstrahlung.
Eine künstliche Auslösung von Algenblüten kann durch die verstärkte
Zufuhr von Nährstoffen z. B. aus der Landwirtschft (Überdüngung) bewirkt
werden. Auch die Störung der pelagischen
Konsumentenkette (®See)kann zu einer Massenvermehrung von Phytoplankton führen.