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Lexikon
der Aquakulturtechnik
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Petermännchen
Das Petermännchen (lat. Trachinus draco Linnaeus)
fängt man vorwiegend in Süd- und Mittelnorwegen. Er ist dabei nur
®Beifang und kann nicht direkt befischt werden. Zu seiner Hauptnahrung
zählen Garnelen, Sandaale und Krebse. Er kann bis zu 40 cm lang werden.
Dieser Fisch zählt zu den gefährlichsten Gifttieren Europas, ist aber
nicht lebensbedrohlich. Das Petermännchen-Gift lähmt beim Opfer lokal
die Aktivität der weißen Blutkörperchen und löst die roten
Blutkörperchen auf. Als Folge ergeben sich sehr heftige Schmerzen,
langwierige Entzündungen und Schwellungen, die mehrere Wochen anhalten
können.
Erste Hilfe: Bei einem Stich sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Praxis-Tipps zur Selbsthilfe des Gift-Informationszentrums in Göttingen:
Sofort den Stachel entfernen und die Wunde desinfizieren. Um die Wirkung
des Giftes abzuschwächen, sollte die Einstichstelle mit einer Zigarette
vorsichtig erhitzt, aber nicht verbrannt werden. Im Hotelzimmer leistet
auch ein Fön gute Dienste. Dann sofort Eis drauf und kühlen! Von der
bisher häufig empfohlenen Erhitzung der Wunde mit heißem Wasser wird
abgeraten - zu häufig kam es durch diese Methode zu Verbrühungen.
Weitere Informationen:
®
Petermännchen
®
Bilder vom Petermännchen
®
Stich vom Petermännchen bereitet oft nach Monaten noch Probleme
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