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Lexikon der Aquakulturtechnik

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Osmose

Lebende Zelle nehmen ständig Nährstoffe auf und geben Abbauprodukte sowie andere Substanzen ab. Die Stoffe müsse die Zellmembran durchdringen. Die äußere Plasmamembran (Schicht aus Phosholipidmolekülen) einer Zelle ist hierzu selektiv permeable, das heißt, sie enthält sehr kleine Löcher - die Poren - die nur kleine Moleküle durchlassen.

Mit Osmose bezeichnet man nun die den Durchtritt von gößeren Molekülen durch die selektiv permeable Membran, wobei die kleineren Moleküle zurückgehalten werden. Osmose findet nur statt, wenn zwei unterschiedlich konzentrierte Lösungen (gelöste Substanz in Lösungsmittel z. B. Wasser) durch eine selektiv permeable Membran getrennt sind. Es herrscht ein osmotischer Druck. Haben beide Lösungen die gleiche Konzentration erreicht findet keine Osmose mehr statt.

 

 
 




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