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Ökologische Potenz
 

Organismen stellen spezifische Ansprüche an ihren Standort. Den günstigsten Wert  bezeichnet man als Optimum. Die Grenzwerte in denen die Lebensfähigkeit eines Organismus noch gerade gegeben ist sind das Minimum und das Maximum. Der Toleranzbereich innerhalb dieser Eckwerte ist die ökologische Potenz des Organismus gegenüber dem betreffenden Umweltfaktor. Einen engen Toleranzbereich bezeichnet man als Stenök. Eine weite ökologische Potenz wird mit Euryök bezeichnet.

Die griechischen Wortsilben Sten- und Eury- werden gekoppelt mit den Fachbezeichnungen des jeweiligen Umweltfaktors, so dass sich z. B. ein Organismus bei Salzgehalten (gr. Halos) Euryhalin oder Stenohalin sein kann. Nimmt man den Umweltfaktor Temperatur (gr. thermos) ergibt sich Eurytherm und Stenotherm.

 

 
 




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