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Lexikon
der Aquakulturtechnik
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Krebse
Krebse (lat. Crustacea) sind die einzige Klasse des
Unterstammes Branchiata des Stammes der Athropropoda (siehe
auch ®
Garnelen) mit ca. 35000 Arten.
Krebse sind fast ausschließlich im Wasser wohnende Tiere. Der Körper
kann 1mm bis 60 cm lang werden und ist in einzelne Segmente gegliedert:
Kopf - Thorax - Abdomen/Pleon.
Krebse treten im Meer, im Süßwasser und vereinzelnd auch als
Landbewohner auf. Völlig unabhängig vom Wasser sind nur die Landassel.
Nach der Ernährungsweise kann man Räuber, Filtrierer, Schlamm-,
Pflanzen- und Aasfresse sowie saugende Parasiten unterscheiden. Die
Verbreitung der Krebse erfolgt in der Regel durch freischwimmende
Larven. Eine große wirtschaftliche Bedeutung haben die planktischen Lebensformen (®
Plankton) der Krebse für die Ernährung von Fischen und
Walen. Vom Menschen werden hauptsächlich
®
Garnelen,
® Hummer, Langusten, Flußkrebse und
® Krabben verzehrt.
Systematik
1. Unterklasse: Cephalocarida
2. Unterklasse: Anostraca (Kiemenfußkrebse)
3. Unterklasse: Phyllopoda (Blattfußkrebse, Wasserflöhe)
4. Unterklasse: Ostracoda (Muschelkrebse)
5. Unterklasse: Mystacocarida
6. Unterklasse: Copepoda (®
Ruderfußkrebse)
7. Unterklasse: Branchiura (
Karpfenläuse)
8. Unterklasse: Ascothoracida
9. Unterklasse: Cirripedia (Rankenfüßer)
10. Unterklasse: Malacostraca
Krebse werden am besten in der Dunkelheit mit Licht oder in
®
Reusen mit Fischköder gefangen. Marine Krebse (Garnelen)
werden mit dem
®
Schleppnetz gefangen.
Weitere Informationen:
®
Terminologie Krebstiere (Crustacea)
®
Krebstiere in der Aquakultur
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