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Lexikon
der Aquakulturtechnik
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Karpfenläuse
Karpfenläuse (lat. Branchiura) sind eine
Unterklasse der
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Krebse mit ca. 75 Arten. Die Tiere leben im Meer und im
Süßwasser auf der Haut von Fischen. Sie können diese aber such verlassen
- temporäre Parasiten. Die Eier der Karpfenläuse werden frei auf Steine
oder Pflanzen abgelegt - es findet keine Brutpflege statt. Die
wichtigste Gattung ist Argulus mit der Karpfenlaus
Argulus foliaceus welche nicht nur
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Karpfen, sondern auch andere Fischarten in Mitteleuropa als
als Wirt benutzt (Hechte, Barsche, Forellen, Aal).
Karpfenläuse sind mit bloßem Auge leicht zu erkennen. Ihre Größe beträgt
6 - 7 mm. Sie finden sich oft massenweise auf der Haut von Karpfen. Mit
Hilfe eines Stachels durchbohren sie die Fischhaut und saugen Blut und
Gewebesäfte in sich hinein. Die befallenen Fische können von entzündeten
Einstichstellen übersät sein, die häufig zum Ausgangspunkt von
Sekundärinfektionen werden.
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