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Lexikon
der Aquakulturtechnik
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Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht
Das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht ist
definiert als das chemische Gleichgewicht zwischen den Ionen der
Kohlensäure dem Kohlendioxid und dem Calciumcarbonat. Das
Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht läßt sich durch folgende Gleichungen
beschreiben:
CO2 + H2O
« H2CO3
« H+ + HCO3-
« 2H+ + CO32-
Die relativen Konzentrationen der 3 Kohlensäureformen (fett gedruckt)
bestimmen im wesentlichen den pH-Wert des Wassers. Außerdem wird durch
diese Konzentrationen (Alkalität) die Pufferkapazität
des Wassers bestimmt. Unter der Pufferkapazität einer
Flüssigkeit versteht man ihre Fähigkeit Säuren bzw. Basen aufzunehmen,
ohne das sich der pH-Wert ändert. Sie ist für alle biologischen Vorgänge in einem
Gewässer von großer Bedeutung.
Kalkarme und saure Gewässer reagieren infolge zu geringer Pufferwirkung
äußerst empfindlich auf eine Reihe von Einflüssen im Biotop selbst,
aber auch auf Einflüsse von außen (z. B. Erhöhung des pH-Wertes durch
starke
®
Photosynthese;
Erniedrigung des
®
pH-Wertes durch sauren
Regen oder verstärkte Freisetzung von Huminsäuren). Kalkreiche Gewässer
stabilisieren den pH-Wert auf günstige Werte.
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