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Lexikon
der Aquakulturtechnik
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Hochseefischerei
Man kann
zwischen der
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Küstenfischerei
und der Hochseefischerei unterscheiden. Die Hochseefischerei wird in den
tieferen Gewässer vor den Küsten betrieben. Dort leben Heringe, Anchovis
und andere Fische, die sich in Schwärmen fortbewegen sowie Fische, die
in der Tiefe des Meeres leben, wie z. B. Dorsche, Seelachse, Lotten,
Seezungen und Schollen. Ganz weit draußen im Ozean findet man
Thunfische, Schwertfische und bestimmte Haifischarten.
In der
Hochseefischerei unterscheidet man gewöhnlich zwischen der industriellen
Fischerei und der Kutterfischerei. Die Boote der Kutterfischer sind 10
bis 14 Tage auf hoher See. Sie fangen Fische, die vor den europäischen
Küsten leben wie Seelachse, Dorsche, Merlane, Seehechte, Rochen und
Lotten. Sie durchkreuzen den nordöstlichen Teil des Atlantiks. Der
gefangene Fisch wird in Eis gekühlt, das an Bord des Schiffes
hergestellt wird. Die Fische und andere Meeresprodukte werden frisch
verkauft. Die Schiffsbesatzung besteht aus mehreren Personen, denn es
wird rund um die Uhr gefischt.
Die industrielle
Fischerei wird mit Schiffen betrieben mit einer Länge von über 25
Metern. Die
Boote sind zwischen 2 und 4 Monaten auf hoher See.
Eigentümer ist nicht
der Kapitän, sondern sie sind im Besitz von Kapitalgesellschaften bzw.
großen Industriebetrieben.
An Bord befinden
sich Tiefkühlgeräte, so dass der Fisch haltbar bleibt. Teilweise wird
der Fisch schon auf dem Schiff, den sogenannten Fabrikschiffen, in
Filets geschnitten und dann tiefgekühlt. Diese Filets werden dann an
spezielle Betriebe verkauft, die den Fisch weiterverarbeiten.
Bei der
Hochseefischerei werden
u. a. Thunfische
mit
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Wadennetzen,
Langleinen (®
Leinen)
oder Angeln gefischt. Die für den Thunfischfang mit Wadennetzen
ausgerüsteten Boote bleiben sehr lange auf hoher See. Die gefangenen
Fische werden von mit Tiefkühlgeräten ausgestatteten Frachtern abgeholt
und an Land gebracht. Die Schiffe zum industriellen Fischfang fischen
weltweit, zum Beispiel vor den Küsten Afrikas oder im Pazifik.
Die industrielle
Fischerei darf nicht mit dem Fangen von
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Industriefischen
verwechselt werden, bei der große Mengen bestimmter Fischarten für die
Verarbeitung zu
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Fischmehl
als Zusatz zu Tierfutter gefangen werden.
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