Das Flotationsverfahren wird in der ®Abwassertechnik zur
Abscheidung von ungelösten Wasserinhaltsstoffen eingesetzt. Durch das Einblasen von
Luft bilden sich im Wasserkörper feinperlige Luftblasen welche sich an
die im Wasser vorhanden Partikel oder Flocken hängen (Adsorption) und
diese dann mit den Blasen zum Aufschwimmen bringen. An der
Wasseroberfläche bildet sich das sogenannte Flotat welches mit Skimmern
kontinuierlich von der Wasseroberfläche entfernt wird. Für eine effektive
Flotation sind sehr kleine Blasen besonders wirksam. Dies ist auf ihre
guten Haftbedingungen zurückzuführen.
In der
Flotationstechnik werden verschiedene Systeme angewendet. Sie
unterscheiden sich hauptsächlich in der Einbringung der Luft
in den Flotationsbehälter.
Die
Druckluftflotation ist das einfachste Verfahren. Die Luft wird mittels
Kompressor über Düsen am Boden des Flotationsbehälter dispergiert.
Ein
weiteres Flotationsverfahren ist die Entspannungsflotation. Die Luft
wird unter Druck in Lösung gebracht. Unmittelbar am Boden des Flotationsbehälters befinden sich die Entspannungsdüsen, wo sich unter
normalen Druckverhältnissen die Luft entspannt und dadurch sehr kleine
effektive Blasen bildet.
In der Aquakulturtechnik wird das Flotationsprinzip
bei den sogenannten ®Abschäumernangewendet.