Unter dem Begriff
"Dioxin" werden Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD) und Dibenzofurane
(PCDF) zusammengefasst.
Dioxine entstehen vor allem bei Verbrennungsprozessen, sowie bei der
Produktion und Anwendung von chlororganischen Verbindungen.
Hauptemittenten von Dioxinen in die Luft sind die Metallerzeugung, die
Abfallverbrennung und die Hausbrandfeuerstätten. Dioxine verbreiten sich
ubiqitär (= überall verbreitet) und reichern sich in Lebensmitteln wie Milch, Fleisch, Eiern und
Fische an. Die einmal in die Umwelt gelangten Gifte bauen sich nur sehr
langsam ab und reichern sich deshalb über die Nahrungskette auch im Gewebe
von Menschen und Tieren an. Dioxine sind krebserregend.