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 Lexikon der Aquakulturtechnik

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Biozönose

Als Biozönosen werden Lebensgemeinschaften von Arten bezeichnet, welche an bestimmte ökologische Faktoren gebunden sind und deshalb bestimmte Lebensräume (Biotope) bewohnen. Biozönose und Biotop bilden zusammen ein ® Ökosystem. Biozönosen bestehen aus verschieden Populationen, die eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden. Eine Biozönose ist z. B. die Gemeinschaft von ® Bakterien in einem ® Tropfkörper.

In einer Biozönose besteht im allgemeinen über längere Zeiträume hinweg eine Konstanz in der Individuendichte der beteiligten Arten. Man bezeichnet dies als biozönotisches Gleichgewicht. Dieses Gleichgewicht wird durch die Wechselbeziehungen der einzelnen Glieder bzw. Arten aufrechterhalten – man spricht von der Selbstregulierung des Systems.

Biozönotisches Grundprinzip: Vielseitige Lebensbedingungen in einem Biotop ermöglichen hohe Artendichten der zugehörigen Lebensgemeinschaft, bei relativ geringer Individuenzahl der beteiligten Arten. Einseitige Lebensbedingungen führen dagegen zu artenarmen Biozönosen, wobei die Individuendichte sehr groß ist (Monokulturen).

 

 
 




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