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Lexikon
der Aquakulturtechnik
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Algenblüte
Als Algenblüte
(Wasserblüte) wird die zyklische auftretende Massenvermehrung von
®
Algen
oder anderen Phytoplanktern (®
Plankton)
bezeichnet. Sie tritt sowohl im Meer als auch in Seen auf.
Die wichtigste Funktion für das Auftreten von Algenblüte in einem See
hat die Zufuhr von Phosphor- und Stickstoffverbindungen. Sie treten als
Minimumfaktoren für das Wachstum von
®
heterotrophen Organismen
(Algen, Phytoplankton, Wasserpflanzen) auf. Zum Aufbau der Zellsubstanz
benötigen die Organismen verschiedene Elemente und Verbindungen in
einer optimalen Konzentration. Der Stoff der in der geringsten
Konzentration in Bezug auf die Optimalkonzentration vorliegt, begrenzt
das Wachstum als Minimumfaktor. Phosphor ist im Gewässer ein
Minimumfaktor.
Eine weiterer Minimumfaktor kann unter bestimmten Umständen Stickstoff
sein. In einem Gewässer ist das optimale Phosphat- zu Stickstoff-Verhältnis 1:10. Liegt
eine hohe P-Konzentration vor, kann der Stickstoff das Wachstum der autotrophen Organismen limitieren.
Die Primärproduktion von organischer Substanz (Algen etc.) aus
anorganischen Nährstoffen wird durch den Nährstoffhaushalt bzw.
Nährstoffgehalt (Trophie) bestimmt. Tritt ein Ungleichgewicht (z. B.
Zufuhr von Nährstoffen) kann eine Massenvermehrung von unterschiedlichen
Organismen auftreten.
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