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 Lexikon der Aquakulturtechnik

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Aalmutter (Lat. Name: Zoarces viviparus)

 

Die Aalmuttern gehören zur Ordnung der Dorschfische und haben große Ähnlichkeit mit dem Aal. Gekennzeichnet sind sie durch einen aalartigen Körper mit auffallend dickem Kopf. Der Flossensaum ist aus  Rücken-, Schwanz- und Afterflosse zusammengewachsen. Die Tiere erreichen eine Gesamtkörperlänge von 60 cm. Aalmuttern sind Grundfische, deren Nahrung hauptsächlich aus wirbellosen Bodentieren besteht.

Aalmuttern und verwandte Arten sind über die Meere der gesamten nördlichen Hemisphäre verbreitet. Die hiesige Aalmutter ist in der gesamten Nord- und Ostsee, an der norwegischen Küste und nordwärts bis in die Barentssee beheimatet. Die Aalmutter ist gegenüber Sauerstoffmangel und Kälte überaus unempfindlich. Sie vermag für wenige Stunden in Sauerstoffkonzentrationen, die bis zu 5% der normalen Konzentration entsprechen, zu überleben.

Die Aalmutter wird in Reusen und in engmaschigen Waden gefangen und von den Küstenbewohnern gern geangelt. Sie kommt enthäutet, gesalzen, frisch und geräuchert in den Handel. Ein Teil der Fänge findet auch als Köderfisch und als Futter in Forellenzuchten Verwendung.



 

 
 




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