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Die EU-Kommission hat eine Diskussion
über die Vergabe von Umweltsiegeln für Fischereiprodukte eröffnet.
Mit der heute vorgelegten Mitteilung wird dem wachsenden Interesse
von Umwelt-NGOs und der Öffentlichkeit zu Fragen der ökologischen
Nachhaltigkeit Rechnung getragen. Einige dieser Umweltsiegel sind
bereits in Gebrauch und weitere diesbezügliche Initiativen sind in
Vorbereitung. (Europapresse) |
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29.06.2005 |
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Am hessisch-thüringischen Fluss Werra
ist zur Zeit wieder eine auffällige Algenblüte zu beobachten,
verbunden mit dem Geruch veralgter Meeresstrände und einer extremen
Wassertrübung. Diese alljährlich im Frühjahr und Sommer auftretende
Algenblüte ist ein Ausdruck tiefgreifender Störungen des Ökosystems
Werra, das vom Witzenhäuser Fachgebiet Gewässerökologie und
Gewässerentwicklung der Universität Kassel unter Leitung von Prof.
Dr. Ulrich Braukmann untersucht wird. Witzenhausen/Kassel. Am
hessisch-thüringischen Fluss Werra ist zur Zeit wieder eine
auffällige Algenblüte zu beobachten, verbunden mit dem Geruch veralgter Meeresstrände und einer extremen Wassertrübung. (uni-protokolle) |
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27.06.2005 |
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Das Leibniz-Institut für
Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) hat eine neuartige
Technologie entwickelt und angewandt. Die Prognosen der
IGB-Wissenschaftler haben sich mehr als bestätigt. Der Tiefwarensee
gilt wieder als gesund. (idw) |
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27.06.2005 |
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Ungiftig aber überdüngt: Das nächste
Fischsterben in der Elbe droht. In der tiefen Fahrrinne verrottende
Biomasse entzieht dem Wasser Sauerstoff und lässt die Fische japsen.
Ökologische Lage schlechter als in den 90er Jahren, warnen
Umweltschützer. (TAZ) |
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27.06.2005 |
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Tsunami-Opfer könnten noch am Leben
sein, wenn die Umwelt in den Meeren und an den Küsten intakt gewesen
wäre."Wir haben in schrecklichen Details gelernt, dass intakte
Ökosysteme alles andere als Luxus sind", sagt Klaus Töpfer,
ehemaliger Umwelt- und Bautenminister in Deutschland und jetziger
Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep). (Die
Presse) |
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25.06.2005 |
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Die Berufsfischer am Bodensee haben 2004
mit 1050 Tonnen Fisch einen besonders dicken Fang gemacht: Der
Ertrag lag leicht über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Das hat die Internationale Bevollmächtigtenkonferenz für die
Bodenseefischerei (IBKF) gestern in Vaduz nach ihrer Jahrestagung
mitgeteilt.(SZOn) |
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24.06.2005 |
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Die Internationale
Walfangkommission (IWC) droht in der Belanglosigkeit zu
verschwinden. Diese enttaeuschende Bilanz zieht Greenpeace zum Ende
der fuenftaegigen IWC-Konferenz im suedkoreanischen Ulsan. Der
Grund: Obwohl die japanische Delegation in entscheidenden
Abstimmungen zur Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs
gescheitert ist, hat sie angekuendigt, den sogenannten
wissenschaftlichen Walfang auf mehr als tausend Wale zu verdoppeln.
Zusaetzlich sollen sogar bedrohte Arten wie Finn- und Buckelwale
getoetet werden. Bei der IWC ist zudem keine Absicht zu erkennen,
neben dem Walfang die weitaus ernsteren Bedrohungen fuer die
Meeressaeuger zu beseitigen. So sterben ueber 300.000 Kleinwale und
Delfine jaehrlich in Fischernetzen. (pressrelation.de) |
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24.06.2005 |
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Seine Aktivitäten rund um die Aquakultur
präsentiert das Forschungszentrum TERRAMARE am kommenden 'Wochenende
der ostfriesischen Küstenfischerei' in Dornumersiel. Einen Einblick
in die Arbeit der Forscher können die Besucher durch Modelle,
Computerpräsentationen, Schautafeln, Faltblätter und durch
persönliche Gespräche gewinnen. (idw) |
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24.06.2005 |
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Die Entdeckung neuer Fischarten stellt
auch heutzutage keine Seltenheit dar. Insbesondere in den Meeren
beschreiben Biologen immer wieder neue Arten. Meistens lassen sich
diese in bereits bestehende Familien des taxonomischen Systems
einordnen. Ein mexikanisch-amerikanisches Wissenschafterteam hat in
Mexiko hingegen eine neue Fischart entdeckt und erstmals
wissenschaftlich beschrieben, die laut ihren Untersuchungen keiner
bekannten Familie zugeordnet werden kann. Den besonderen Fund
machten die Forscher in einem Flusssystem in der Provinz Chiapas
nahe der Grenze zu Guatemala. (NZZ online) |
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22.06.2005 |
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"Unter Rot-Grün haben unsere Fischer
keine Zukunft", erklärte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta
Connemann im Anschluss an die Sitzung des Bundestagsausschusses für
Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Die
Bundestagsabgeordneten hatten über die Situation der Fischerei
gesprochen. "Unsere Fischer haben mit großen Problemen zu kämpfen",
so Connemann in einer Pressemitteilung. Allein der Fortbestand der
so genannten Schollenboxen sei gerade für ostfriesische Fischer von
großer Bedeutung. (Neue OZ online) |
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20.06.2005 |
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Die für nächste Woche angekündigte
Entscheidung des EU-Fischereirats, den Europäischen
Fischerei-Strukturfonds zugunsten des Ausbaus der Flottenkapazität
zu erhöhen, wäre nach Ansicht des WWF ein drastischer Rückschritt
auf dem Weg zu einer nachhaltigen Fischereipolitik. Ein
entsprechender Vorstoß seitens der süd- und osteuropäischen
Mitgliedsstaaten der EU, Subventionen für den Ausbau der
Küstenfischerei mit kleinen Booten bis zu 12 Metern Länge zu
gewähren, soll auf der Sitzung der Fischereiminister am Montag in
Luxemburg beraten werden. (Umweltjournal) |
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19.06.2005 |
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Die
Studienteilnehmer aus zehn verschiedenen europäischen Ländern lassen
sich seit 1992 im Rahmen von 'EPIC' (European Prospective
Investigation into Cancer and Nutrition) zu ihren
Ernährungsgewohnheiten und Lebensumständen befragen.
Studienteilnehmer, die viel so genanntes 'rotes' Fleisch (dazu zählt
Schweine-, Rind-, Kalb- oder Lammfleisch) oder Fleischprodukte aßen,
erkrankten häufiger an Darmkrebs als Menschen, die nur wenig davon
verzehrten. Genau umgekehrt verhält es sich mit Fisch: Wer viel
Fisch verzehrte, hatte gegenüber Personen mit geringem Fischkonsum
ein deutlich niedrigeres Darmkrebsrisiko.
(Presserelation.de) |
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16.06.2005 |
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Forscher glauben, in Mexiko eine neue Familie der Welse entdeckt zu
haben. Der Fisch könnte Experten Erkenntnisse über die Ursprünge
dieser Art vermitteln.
(Die
Presse.com) |
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16.06.2005 |
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Berufsfischer gibt es schon seit
Jahrzehnten keine mehr in Frankfurt, doch die Wahrung der Tradition
und der Gewässerschutz sind Motivation und Aufgabe für die 40
Mitglieder der Frankfurter Fischer- und Schifferzunft. Immerhin auf
eine 1060-jährige Geschichte blickt die Zunft zurück: Damit ist die
Frankfurter Gilde die älteste am gesamten Mainstrom. Zwei Tage lang
feierten die Zunftmitglieder am Wochenende das langjährige Bestehen.
Natürlich nahe am bevorzugten Element: am Mainufer bei der Weseler
Werft.
(Frankfurter Neue Presse) |
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13.06.2005 |
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WWF-Studie ermittelt die am
stärksten durch Beifang bedrohten Kleinwale
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Jedes Jahr verenden
mehr als 300.000 Delfine, Tümmler und Wale ungewollt in
Fischernetzen - weit mehr Tiere als den Harpunen der Walfänger zum
Opfer fallen. Nach Einschätzung des WWF ist der so genannte Beifang
inzwischen die größte Bedrohung für die Meeressäuger. Viele
Kleinwalarten sind dadurch vom Aussterben bedroht, zu diesem
Ergebnis kommt eine jetzt vorgelegte WWF Studie. Besonders betroffen
sind der Kalifornische Hafenschweinswal, der Schweinswal in der
Ostsee und die asiatischen Flussdelfine im Mekong, Ganges oder
Yangtse Fluss.
(wwf.de) |
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09.06.2005 |
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Protest gegen
Grundschleppfischerei im Atlantik
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Die Meeresschutzorganisation Oceana
http://www.oceana.org warnt vor der Ausweitung der
Grundschleppfischerei um die Azoren, Madeira und die Kanarischen
Inseln. Es besteht, so die Ökologen, die akute Gefahr, dass die
Unterwasserberge um Inseln für die zerstörerische Fischerei geöffnet
werden.
(pressetext.ch) |
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08.06.2005 |
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Die Kinderstube unserer
Speisefische-Korallenriffe
in Europa |
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Korallenriffe gedeihen nicht nur in den Tropen. Auch
in den lichtlosen Tiefen des nordatlantischen Beckens haben sie sich
ausgebreitet. Ihre Größe ist immens: Das Gebiet dehnt sich von den
Azoren bis nach Nordnorwegen. Es birgt so manche Überraschung.
(ZDF.de) |
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05.06.2005 |
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Norwegen hat am Lachsstreit zu
knabbern |
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Brüssel hat die Einfuhr von norwegischem Lachs mit Zöllen belegt. Die Entscheidung hat eine Debatte über Norwegens Status als Nicht-EU-Mitglied losgetreten. (Financial Times Deutschland)
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05.06.2005 |
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Zur Partnerin: Immer der Nase
nach! |
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Männliche Fische riechen, ob die Weibchen empfängnisbereit sind oder nicht. Das haben portugiesische Forscher bei Untersuchungen mit der Buntbarschgattung Tilapia herausgefunden. Weibliche Tilapias, die noch nicht gelaicht haben, lassen sehr wahrscheinlich mit dem Urin oder den Fäkalien Geruchsstoffe wie Steroide und Prostaglandine ins Wasser, welche die Geruchsnerven der Männchen anregen. Weitere Studien sollen diese Stoffe genauer identifizieren. (wissenschaft.de)
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05.06.2005 |
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Immer mehr kaufen direkt vom Hof |
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Gute Erfahrungen mit dem Direktverkauf macht auch Ullrich Kulawik auf seinem Fischerhof am Kernersee an der B 80. "Die Kunden kommen inzwischen aus einem Umkreis von fast 100 Kilometern", so der 48-jährige Ingenieur für Binnenfischerei. Insbesondere viele Hallenser zählen zur Stammkundschaft, die hier frischen Fisch und Räucherware erwirbt. An manchen Tagen wie vor Silvester oder Ostern bilden sich lange Schlangen an den Verkaufsständen am Fischerhof, den Kulawik mit fünf weiteren Leuten betreibt. (mz-web)
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05.06.2005 |
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Größter Fisch wird kleiner |
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Der größte Fisch der Welt, der Walhai, wird kleiner. Australische Wissenschaftler warnen, dass dadurch das Überleben der Art gefährdet sein könnte. Die Meeresbiologen vom Australian Institute of Marine Science haben dafür Logbücher von Touristenbooten am Ningaloo Riff vor Westaustralien ausgewertet. Nach den Aufzeichnungen ist die Durchschnittsgröße von über Metern 1995 auf aktuell 5,5 Metern zurückgegangen. (natur+kosmos)
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01.06.2005 |
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Der Victoria-See erstickt |
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Der zweitgrößte Frischwassersee der Welt, doppelt so groß wie Nordrhein-Westfalen, ist zur Kloake verkommen. Wissenschaftler finden in ihm eine Zyanid-Vergiftung, die eine Gefahr für Menschen und Tiere darstellt. Kaum vorstellbar, dass die nahe Entebbe gelegene ugandische Hauptstadt Kampala noch vor 40 Jahren ihr Trinkwasser aus dem Victoria-See bezog. Eine vorherige Reinigung oder Abkochen war nicht nötig. (Kölner Stadt-Anzeiger)
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01.06.2005 |