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 16.06.2005

Interview - Frank Schaefer
(Caviar Creator Inc.)


"Wir haben die Konsequenzen gezogen aus den Anfangsjahren der Aquakultur in Deutschland "

  

Zur Person

Frank Schaefer, ÇEO Caviar Creator Inc.

geboren in Düsseldorf, 49 Jahre. Studium der Wirtschaftswissenschaften.

Die berufliche Laufbahn führte Frank Schaefer zu Unternehmen wie Merrill Lynch und Prudential-Bache in den USA. Er sammelte Erfahrungen als CEO und Chairman bei verschiedenen internationalen Unternehmen und bei Börseneinführungen sowie Start-ups.

 

Interview

Aquakulturtechnik.de: Sehr geehrter Herr Frank Schaefer vielen Dank, dass Sie sich bereit erklärt haben  Aquakulturtechnik.de ein Interview zu geben.

Am 26. Mai ist in „Der Grazer“ ein Artikel erschienen mit dem Titel: „Caviar Creator“ ein Fall fürs Gericht. Ohne zunächst auf die Einzelheiten einzugehen, scheint dieser Titel auch die Aussage vieler Artikel in Deutschland wieder zu geben. Woran liegt das?


Frank Schaefer: Wir müssen uns seit einigen Monaten einer Medienkampagne erwehren, wobei der eine vom anderen teilweise abschreibt, ohne genauer nach zu recherchieren, was sich in unserem Fall wirklich einmal lohnen würde. Auch die Autoren des Grazer Artikels haben sich nicht die Mühe gemacht, bei uns anzurufen. Wenn Sie sich manche Artikel über Caviar Creator anschauen, werden Sie schnell das „Strickmuster“ erkennen: Es wird viel ÜBER Caviar Creator geschrieben, ohne das man uns zu Wort kommen lässt.

Generell ist der Markt für Aquakultur hart umkämpft, denn er ist zukunftsträchtig und verspricht hohe Gewinne. Entsprechend wird auch mit harten Bandagen gekämpft, da werden Gerüchte gestreut und Falschbehauptungen in die Welt gesetzt. Wir wissen, dass einer unserer früheren Geschäftspartner und jetziger Mitbewerber UFT AG (jetzt Aquaorbis AG) dies ganz gezielt macht, um Caviar Creator zu diskreditieren und die eigene Marktbedeutung zu erhöhen. Leider verunsichert diese Kampagne inzwischen auch öffentliche Stellen. Wir sind allerdings zuversichtlich, dass dieser unsachlichen Diskussion auf Dauer die Grundlage entzogen wird.

Darüber wollen wir aber nicht die vielen positiven und ernsthaft interessierten Artikel übersehen, die in unserem Pressearchiv mehrere Mappen füllen. Aber so ist leider unsere Medienkultur: Negatives „kommt besser an“. Schade eigentlich für unser Land, das eine bessere Stimmung gut gebrauchen könnte.


Kreislaufanlagen zur Speisefischproduktion werden immer wieder als gute Möglichkeit zum einfachen Geld-Verdienen angepriesen. In den letzten Jahren entstanden einzelne größere Anlagen. Auf die anfängliche Euphorie folgte immer der große Katzenjammer. Von den erstellten Anlagen sind nur noch ganz wenige in Betrieb, da die Betriebssicherheit zu wünschen übrig ließ und die Anlagen vor allem nicht wirtschaftlich zu betreiben waren. Was gibt Ihnen die Sicherheit, dass Ihr Konzept funktioniert?


Die Sicherheit beziehen wir aus unseren Erfahrungen, denn wir fangen nicht bei Null an. Unsere Produktionsplanungen sind Hochrechnungen aus der Referenzanlage in Fulda.


Wir haben die Konsequenzen gezogen aus den Anfangsjahren der Aquakultur in Deutschland. Da haben manche mit viel gutem Willen, aber ohne ausreichendes Kapital, ohne Vertriebsstruktur, Marketingkonzept und ausreichende Gewinnmargen Projekte aufgezogen, die dann an der harten Realität gescheitert sind. Sicherheit gibt uns auch unsere Stellung im Markt: Die Wirtschaftlichkeit einer Aquakulturanlage ergibt sich aus der Produktionsmenge und dem Marktpreis, der für Produkte aus dieser Anlage erzielbar ist. Mit einem hochpreisigen Produkt wie Kaviar und Stördelikatessen können sich die Investitions- und Unterhaltskosten auch amortisieren.

Wir treten an mit einem exzellenten Produkt auf einem Markt mit weltweit sicherer Nachfrage. Dass die Kaviarquelle „Kaspisches Meer“ versiegen würde, war schon vor etlichen Jahren absehbar. Nun ist diese Situation eingetreten.

Wir haben diese Chance schon vor geraumer Zeit erkannt, ein entsprechendes Unternehmenskonzept  frühzeitig entwickelt und haben heute einen Vorsprung von einigen Jahren, den es allerdings auch zu verteidigen gilt.


Wir haben Aquakulturexperten mit jahrzehntelanger Erfahrung im Team. Wir haben Berater – wie z.B. Professor Serpunin, Lehrstuhlinhaber für Aquakultur an der Universität Königsberg oder Professor Burzew und Frau Professorin Kopylenko vom Meeresbiologischen Institut in Moskau. Schließlich sind unsere Technologiepartner (Anlagenbauer) die Besten ihrer Branche – ebenfalls mit jahrzehntelanger Erfahrung.


Kann dieser große Widerstand gegen Ihr Projekt auch damit zusammenhängen, dass der Hauptfirmensitz im Ausland bzw. in den USA gewählt wurde? Welche Gründe hat dies?


Der vermeintliche Widerstand scheint nur deshalb so groß zu sein, weil er durch die Medienresonanz überdimensioniert wird. Tatsächlich stehen nur ein paar Personen mit ihren Interessen dahinter.

Wir können keinen wirklichen Widerstand erkennen. Im Gegenteil: Wir erleben begeisterte Verbraucher, die voll des Lobes sind über die Qualität unserer Produkte. Gerd von Paczensky, der Mentor der deutschen Foodjournalisten, hat unsere Qualität im „Essen und Trinken“ hervorgehoben. Oder nennen Sie es Widerstand, wenn große Abnehmer wie die Metro, das KaDeWe in Berlin oder ein weit über das Rheinland hinaus bekannter Fischhändler wie Krichel auf der Düsseldorfer Königsallee unseren Caviar verkaufen?

Für Caviar Creator war die Wahl des Unternehmenssitzes in den USA aus drei Gründen vorteilhafter: Erstens aus steuerlichen Gründen, Zweitens ist der US-amerikanische Markt der größte Kaviarmarkt auf der Welt, und wir wollen Weltmarktführer werden. Drittens will Caviar Creator in den USA an die Börse gehen und die US-amerikanische Börse ist für uns vom Volumen her interessanter.


Die Aquakulturbranche in Deutschland ist aufgrund der vielen Pleiten extrem vorbelastet. Warum wurde Deutschland als Standort ausgesucht? War der ausschlaggebende Grund die versprochenen Fördergelder?


Fördergelder sind natürlich ein gewichtiger Faktor, aber nicht der einzige. Wichtig ist die Nähe zu den Partnern im Anlagenbau, wichtig ist eine zentrale Lage im Herzen Europas in einem infrastrukturell hoch entwickelten Land und wichtig ist natürlich auch die Aufgeschlossenheit der Politik für das Thema Aquakultur. Und in der Verwaltung der Gemeinde Demmin haben wir ungewöhnlich kooperative Partner gefunden, die alles daran gesetzt haben, dieses innovative und wegweisende Projekt in der strukturschwachen, von Arbeitslosigkeit geplagten Region anzusiedeln. „Warum nicht auch in Deutschland“ haben wir uns gefragt. Als Deutsche wollten wir zur wirtschaftlichen Genesung unseres Landes beitragen.


Kommen wir zu den aktuellen Schlagzeilen über Caviar-Creator. Gibt es Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf wegen Kapitalbetruges und wer konkret steckt hinter dieser Anzeige? Können Sie Namen nennen?


Es ist richtig, dass die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ein Ermittlungsverfahren gegen Caviar Creator führt. Dies geschah auf drei Anzeigen hin. Die erste wurde schon 2003 innerhalb kurzer Zeit wegen mangelndem Anfangsverdacht eingestellt. Die beiden anderen datieren aus dem Jahr 2004. Eine davon stammt von einer nicht existierenden Person unter einer fingierten Adresse. Die andere wurde von einer Person erstattet, die nachweislich in engem Kontakt zu dem bereits genannten Mitbewerber steht. Wenn Strafanzeige erstattet wird, eröffnet die zuständige Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren – das ist ein formaljuristischer Automatismus, auch wenn die Anzeige der Grundlage entbehrt.

Wir haben bereits rechtliche Schritte eingeleitet, auf Unterlassung geklagt, mehrere einstweilige Verfügungen und Bestrafungen erwirkt.


Methode und Ziel dieser Anzeigenkampagne sind simpel, aber perfide in der Wirkung: Man zeigt Caviar Creator an, wohl wissend, dass die Staatsanwaltschaft eine Akte anlegen muss.

Sodann streut man in der Presse, dass die Staatsanwaltschaft gegen Caviar Creator ermittelt.

Wir rechnen fest mit einer Einstellung des Verfahrens, da die Anschuldigungen haltlos sind.


Es hieß vor kurzem, dass aufgrund von „Umstrukturierungsmaßnahmen“ das Mitarbeiterteam reduziert worden ist. Gewöhnlich kaschiert das Wort „Umstrukturierungsmaßnahmen“ unvorhergesehene Mindereinnahmen oder ähnliches. Gab es eine Fehlplanung oder entspricht diese Meldung auch nicht den Tatsachen? Und in diesem Zusammenhang ist es sicherlich interessant zu wissen warum der Hauptstandort in Deutschland plötzlich von Düsseldorf nach München gelegt wurde.


Wir haben unser Ziel in Deutschland erreicht: Wir haben sehr erfolgreich drei Aktienemissionen platziert und den Caviar-Fonds an den Markt gebracht.

Künftige Emissionen sind Großinvestoren in den USA vorbehalten. Damit wollen wir die Unternehmensstruktur von Caviar Creator internationalisieren und auf allen wichtigen Märkten präsent sein.

Der Kaviarmarkt ist international – also müssen wir es auch sein.

Mit der Einstellung des Vertriebs haben wir personelle Überkapazitäten abgebaut und uns verschlankt. Das ist aus Kostengründen sowohl im Interesse des Unternehmens als auch im Interesse unserer Aktionäre. Im Rahmen dieser Umstrukturierung hat das Unternehmen den Sitz seiner deutschen Niederlassung  nach München verlegt, wo bereits seit zwei Jahren ein Vertriebsbüro besteht.

„Plötzlich“ war diese Entwicklung nur von außen betrachtet - tatsächlich sollte diese Verschlankung bereits Ende 2004 durchgeführt werden.

Wir wollen im Zusammenhang mit München auch nicht vom HAUPTstandort sprechen. „Die Musik“ spielt dort, wo produziert wird! Deshalb haben wir auch die Caviar Creator Manufaktur GmbH und die Caviar Creator Verwaltung GmbH nach Demmin verlegt.


Bitte erklären Sie doch einem an der Aquakultur-Interessierten, wie es dazu kommt, dass angeblich zugesagte Fördermittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern nicht ausgezahlt werden mit dem Argument, dass die Haushaltslage des Landes es nicht zulasse (Landwirtschaftsminister Till Backhaus – NDR Regional). Was bedeutet in diesem Zusammenhang nun feste Zusage? Waren diese Fördermittel fest und vertraglich zugesichert oder nicht? Können Sie nun das Land verklagen?


Fakt ist, dass es eine sachlich und zeitlich uneingeschränkte Förderzusicherung gibt.

Die Haushaltslage des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern können wir nicht kommentieren.

Wir haben alle Unterlagen beigebracht, die von uns verlangt wurden.

Dazu gehört auch, dass der Unternehmenssitz nach Demmin gelegt wird, was zudem für zwei Tochtergesellschaften bereits geschehen ist. Dass ist auch für die Fondsgesellschaft faktisch geschehen und muss nur noch durch einen Eintrag im Handelsregister formell nachvollzogen werden.  In der Vergangenheit hat das der bereits erwähnte Mitbewerber, der einen Kommanditanteil von gerade einmal 500 EUR am 1. Kaviarfonds hält, boykottiert. Ende Juni wird allerdings auch das erledigt sein, und dann dürfte einer Auszahlung der Fördermittel nichts mehr im Weg stehen.


Ihre Firma hat über 100 Mitarbeiter. Wir gehen davon aus das nicht alle in der Aquakulturanlage in MV arbeiten.


Weltweit arbeiten 60 Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter bei Caviar Creator. Die verteilen sich auf die Standorte in Europa, Asien und den USA.


Was sind die nächsten Aktivitäten von Caviar Creator? Gibt es konkrete Projekte?


Das nächste große Ziel ist der Börsengang in den USA. Gegenwärtig wird der Antrag auf Registrierung bei der Security Exchange Commission, der US-amerikanischen Börsenaufsicht, vorbereitet.

Wir haben ein Jointventure mit dem größten Störzüchter in der Volksrepublik China. Dort und in den USA wollen wir noch in diesem Jahr mit dem Bau von Aquakulturanlagen beginnen.

Wir wollen unsere Produktpalette um kosmetische Erzeugnisse erweitern und die Störhaut zur Ledergewinnung verwenden.


Wenn Sie die gesamte Entwicklung um Caviar-Creator in Deutschland Revue passieren lassen. Welche Fehler haben Sie gemacht?


Wir haben die Aktivitäten des Wettbewerbers UFT AG zu wenig ernst genommen, so dass eine mediale Kettenreaktion eingetreten ist. Das nicht frühzeitig zu erkennen, war ein Fehler. Wir sind irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass sich eine Kampagne mit Falschbehauptungen tot laufen würde.

Dagegen beruht das Unternehmenskonzept auf richtigen Annahmen und Entscheidungen, wie der Erfolg ja auch zeigt: Die Markteinschätzung war – und ist immer noch - zutreffend. Das Finanzierungskonzept, das es uns ermöglicht hat, ohne Bankkredite auszukommen, war auch richtig.

Wir wissen, dass manche Beobachter angesichts der großen Kapitalmenge, die wir aufgebracht haben, misstrauisch geworden sind. Das war ungewöhnlich für diese Branche. Aber wie sonst hätten wir GLEICHZEITIG  den Bau der Störfarm in Demmin, den Kauf verschiedener anderer Anlagen, den Aufbau einer internationalen Vertriebsstruktur und den Aufbau der Marke CAVIAR CREATOR finanzieren können?!

Die Aquakulturanlage in Demmin steht! Allein das haben manche Skeptiker nicht für möglich gehalten.


Bei dem Projekt in Mecklenburg-Vorpommern wird immer wieder die Wirtschaftlichkeit angezweifelt. Hauptargument ist die Diskrepanz zwischen dem erzielbaren Preis für Zuchtkaviar und dem benötigten Preis zur Kostendeckung. Fachleute bezweifeln, dass diese hohen Margen mit Zuchtkaviar auf dem Markt wirklich zu erzielen sind. Gerade an diesem Punkt scheitern immer Betriebe der Aquakultur. Normalerweise muss der Markt für spezielle Produkte kontinuierlich entwickelt  werden. Nur dann lässt sich auf längere Sicht ein akzeptabler Preis erzielen. Eine zu schnelle und zu hohe Produktion in kurzer Zeit kann dazu führen, dass der ab Anlage erzielbare Preis sehr schnell zurückgeht. Welche Strategie verfolgen Sie zur Produktplatzierung.


Gegenwärtig verkauft Caviar Creator seinen Kaviar zu einem Kilopreis ab 700 Euro an den Handel und 1.900 Euro an Endverbraucher. Diese Preise erzielen wir aufgrund der Vertriebsstruktur, die uns von Mitbewerbern klar unterscheidet: Caviar Creator überspringt bei der Vermarktung den klassischen Großhandel. Entsprechend hoch sind die Gewinnmargen.

Wir beliefern den kleinen, qualifizierten Delikatessenhandel, Restaurants und Hotels, deren Kunden unsere hochwertige Qualität insbesondere zu Saisonhöhepunkten wie Ostern oder Sylvester zu schätzen wissen.

Großabnehmer wie die Metro, Schiffahrtsgesellschaften oder Airlines wiederum wissen den Hauptnutzen des Zuchtkaviars aus Kreislaufanlagen zu schätzen:

Er besteht darin, dass er übers ganze Jahr mehrfach geerntet und tagesfrisch geliefert werden kann. Er muss deshalb nicht konserviert werden und ist dem stark gesalzenen und mit Borax behandelten Wildkaviar geschmacklich weit überlegen. Diese Abnehmer haben während des ganzen Jahres eine stabile Nachfrage nach Kaviar.

Generell ist der Kaviarmarkt seit einigen Jahren ein Angebotsmarkt, da der Stör ausstirbt und strenge Fangquoten existieren, für das Jahr 2005 beispielsweise 147 Tonnen weltweit. Betrachtet man lediglich Deutschland, so wurden laut statistischem Bundesamt 1993 noch einhundert Tonnen Kaviar importiert gegenüber zwanzig Tonnen in 2004. Die Nachfrage ist also da, sie kann nur nicht bedient werden. Deutschland zählt übrigens nicht zu den wichtigsten Absatzmärkten, die größten Abnehmer sind USA und Frankreich. Zudem ist der Markt durch die Öffnung des osteuropäischen und des asiatischen Marktes erheblich gewachsen. Sicher wird sich der Preis durch das Schließen der Angebotslücke mit Zuchtkaviar irgendwann stabilisieren, aber ein starker Preisverfall ist nicht zu erwarten. Denn es handelt sich um ein hochwertiges Produkt, an das klare Qualitätsanforderungen gestellt werden.


Wie lange können Sie die Anlage in Mecklenburg-Vorpommern betreiben ohne Gewinne zu machen. Bis eine Aquakulturanlage mit Kreislauftechnik läuft, ist eine Vorlauf- und/oder Einarbeitungszeit von mindestens 1 - 2 Jahren einzuplanen, in der mit Sicherheit noch kein Gewinn zu erzielen ist. Ist dieser Zeitraum in Ihre Finanzplanung eingeplant.


Ja.


Wann kann man damit rechnen, dass die Ergebnisse der Störzucht so klar vorliegen, dass die Skeptiker verstummen?


Wir wollen Ende Juli mit der Umsetzung der Störe aus den Quarantänebecken in Demmin in die große, neue Anlage beginnen. Dann werden wir im Sommer mit der Produktion in Demmin beginnen können.

In 2005 rechnen wir mit einer Produktion von rund einer Tonne Kaviar und 20 bis 30 Tonnen Störfleisch. In 2006 soll die Anlage dann mit voller Auslastung, also 11 Tonnen Kaviar pro Jahr, produzieren. Spätestens dann werden wir ruhigeres Fahrwasser haben.

Interessierte Besucher/innen und Besuchergruppen werden wir in Demmin gerne empfangen. Dort gibt es eine Besucherplattform, die einen Blick in die Anlage ermöglicht.

Wir bedanken uns für das Interview.


©
2005 Aquakulturtechnik.de
 

 
 




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